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Kailash
Kokopelli - Brückenbauer zwischen
Welten und Kulturen.
Kailash schildert sein Leben.
"Er ist von
einem anderen Stern auf der Erde gelandet", sagten die
Siegerländer im Herzen Deutschlands als sie den jungen
Kailash mit Kriegsbemalung, Federn und Stöcken durch
Freudenberg pirschen sahen. Ich fühlte mich auch sehr
Fremd und fragte mich, wo denn nur mein Stamm sei. Die ersten
Bilder die ich malte, erzählten von Indianern und Tipis
und Pferden...
Der einzige Mensch
der meiner Seele irgendwie vertraut war, war die alte mysteriöse
Frau Ambrosius. Sie hatte silbernes Haar und wenn immer sie
mich sah, kam sie zu mir und strich mir liebevoll über
den Kopf. Sie lebte allein im Wald und wusste um heilende
Kräuter.
Mit 12 Jahren kannte
ich alle wilden Ess- und Heilpflanzen der Umgebung. Aus den
gesammelten Kräutern und Wurzeln, braute ich damals schon
Elixiere und Tinkturen. Für jede gepflückte Blüte
und jede Wurzel die Ich ausgrub, opferte Ich Tabak oder mein
Haar mit meinen Gebeten des Dankes. Ich erkannte, dass in
allen Dingen eine Seele leuchtete und dass wir mit allem verwand
und auf heilige Art verwoben waren. Ich wusste, die Erde ist
meine Mutter die mich trug und nährte, mir Körper
und Heimat schenkte und alles was mir geliehen war für
meine Lebenszeit hier.
Ich wusste auch, dass wir in Respekt und Harmonie
mit Ihr leben mussten...
Ich wusste auch, dass wir in Respekt und Harmonie mit Ihr
leben mussten, wenn wir überleben wollten. Es war offensichtlich,
dass irgendwann die Ressourcen erschöpft sein würden,
weil wir immer nur nehmen, ohne etwas zurückzugeben und
ohne an die Zukunft der Erde und der kommenden Generationen
zu denken. Ich sah, dass unser Wohlstand auf kosten anderer
Völker und der Erde aufgebaut war und deshalb früher
oder später zusammenbrechen würde. Ahnend über
die kommende Zeit großer globaler Umwälzungen,
spürte Ich den inneren Drang mich vorzubereiten und meinen
"Stamm" zu finden.
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Ich folgte diesem Ruf in die Welt und verließ Schule
und Elternhaus mit 13 Jahren. Mehr und mehr Zeit verbrachte
Ich in den Wäldern und fand Zuflucht und Freundschaft
unter den Buchen, die mich mehr lehrten als jedes Buch. Die
Bäume sprachen vom Himmel und der Erde, sie brachten
das Licht des Himmels in das Dunkel der Erde und erlösten
die Erde ins Licht. Sie waren Brücke zwischen den Welten
und schenkten Lebensatem durch Ihr Sein.
Mit meiner Flöte kommunizierte Ich mit den Bäumen,
den Sternen und dem Wind. Der Wind folgte dem Ruf meiner Flöte
und spielte mit meinem Haar während er mir weisen Rat
ins Ohr flüsterte:
Die Erde ist Dein Körper - Dein Körper ist die
Erde - was Du der Erde antust, tust Du Dir selbst an...!
Auch die Vögel sangen mit und das Wetter verwandelte
sich wenn ich spielte. Mein Flötenspiel war mein Gebet
an die Erde und die Quelle aller Dinge, das große Mysterium.
Von Herzen gespielt, im Herzen der Wälder zum Herzen
Gottes. In dieser Kommunion erlebte Ich wundersame Dinge,
die mir die Existenz der geistigen Welt ohne Zweifel offenbarte.
Die Präsenz von Lichtwesen, Engeln und Elfen sowie Brüdern
und Schwestern von den Sternen öffneten meine Augen für
das Wunder des Seins. In einer kalten Winternacht folgte Ich
dem Ruf meines Herzens auf einen Berg. Christus sprach zu
mir vom Kreuz auf dem Berg als ich seinen Namen rief. Während
1000 Rehe bellten...
Es war an der Zeit, dass Jesus vom Kreuz stieg...
Es war an der Zeit, dass er vom Kreuz stieg um unter uns
und durch uns zu wirken. Ich studierte die Schriften der Essener
und das Medizinrad von Sun Bear, dessen Lehrling Ich mit 17
Jahren wurde. Sun Bear lehrte Erdbewusstsein durch das Medizinrad,
die Schwitzhütte und Visionssuche. Im selben Jahr fand
Ich meinen Stamm in der internationalen Rainbow Family die
jährlich zu einigen 1000 zusammenkamen, in Tipis lebten
und lernten in Harmonie mit der Erde und miteinander zu leben.
Sun Bear brachte mich zu Lame Deer und Wallace Black Elk,
Medizinmänner der Lakota von denen Ich auch lernen durfte.
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Dort traf Ich den Sonnentänzer Lone Eagle der Jahre
später den Erdtanz leitete in dem ich 6 Jahre tanzen
sollte. Der Erdtanz war wie der Sonnentanz eine Zeremonie
für die Erde und alle Verwandten, wo jeder Tanzschritt
ein Gebet war. Ein Gebet für Heilung – ein Gebet
für den Frieden. Die Tänzer tanzten 4 Tage von Sonnenaufgang
bis Sonnenuntergang ohne zu Essen oder zu trinken. Sie tanzten
um etwas zurückzugeben in Dank und Fürbitte für
alles Leben hier auf der Erde.
Mit 14 machte ich mich finanziell unabhängig durch Kunsthandwerk
welches Ich auf der Strasse lernte. Ich arbeitete mit Silber
und edlen Steinen die Ich zu Amuletten verarbeitete entsprechend
der Totem und Kraftsteine meiner Kunden. Dann kombinierte
Ich die Goldschmiedearbeit mit Leder und wurde so zum Schneider
der Segen und Gebete in geflochtene Lederkleider wob.
Anfang 20 beendete Ich meine Karriere als Kunsthandwerker
und reiste nach Indien. Mein Weg führte mich durch die
Wüste Rajasthans zur Oase "Pushkar" wo Ich
bei meiner Ankunft in mitten einer Sternen erfüllten
Nacht von einem Brahmanen namens OM willkommen geheißen
wurde.
OM öffnete seine Tür mit den Worten: "Welcome,
this is the room of Art and Art comes from Heart and God is
in Heart!" In seinem Tempel erschien mir die Göttin
Kali die ich erst fürchtete, die sich mir aber als reines
Licht und reine Liebe offenbarte. Im Licht Ihres Segens erwachte
Ich aus meinem Trance, als OM mir den Namen KAILASH gab und
mich in den Namen des heiligen Berges initiierte.
KAILASH ist nicht nur Sitz von Shiva und Parvati (Shakti)
– der männlichen und weiblichen Kraft des Universums,
sondern bedeutet auch "Ort der Transformation" und
"Kelch des Amrit – des Nektars der Unsterblichkeit".
Für mich bedeutet der Name meine Basis in der Welt zu
haben und meine Ausrichtung zum Höchsten. Wie der Berg
dessen Gipfel zum Himmel weist.
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Die heilsamen Schwingungen des tief vibrierenden
Urtons
Auf dem weg ins Himalaja wo ich in 7 Monaten zu heiligen
Orten pilgerte, in Höhlen meditierte und in der eiskalten
Quelle des Ganges badete, kam Ich durch Varanasi, wo ich auf
einem Hausboot auf dem Ganges lebte. Eines Morgens in tiefer
Meditation hörte Ich den Klang des Universums: OM –
der aber nicht aus meinem innersten erhallte, sondern von
Fluss abwärts.
Ich folgte dem Urton bis zu seinem Ursprung: Dem ältesten
Blasinstrument der Erde - dem Didgeridoo der australischen
Ureinwohner. Gespielt von Cy Rung, der durch das Didgeridoo
mit den Fluss- Delphinen im Ganges komunizierte, spürte
Ich die heilsamen Schwingungen des tief vibrierenden Urtons.
Ich erinnerte mich an einen hellsichtigen Freund der mir viele
Jahre zuvor prophezeit hatte, dass Ich eines Tages durch meine
Flöte heilen würde. Da war mir klar welche Flöte
er gemeint hatte: Die Mutter aller Flöten – das
Didgeridoo. Ich spürte, wie sich durch den heilsamen
Urton meine Aura weitete und meine Energiezentren stimuliert
wurden.
Ich spürte mehr Lebensenergie durch mich strömen
die Verspannungen und Blockaden auflöste. Ich erkannte,
dass das Didgeridoo ein sakrales Instrument war welches nicht
nur ein Schlüssel zur inneren Quelle und dimensionalen
Toren ist, sondern auch ein heilsames Werkzeug in der Kommunikation
mit Mutter Erde.
14 Jahre sind seitdem vergangen in denen Ich als einer der
ersten Didgeridoo Spieler Deutschlands die Heilwirkung des
Didgeridoos studierte und weltweit Tausende von Menschen heilsam
berühren durfte in individuellen und Gruppen Behandlungen,
Klangmassagen, Workshops, schamanischen Reisen und Konzerten.
Meine therapeutische Arbeit mit Kindern und Alten sowie Behinderten
und Menschen aller sozialen Schichten ist weltweit in Schulen,
Universitäten, Kirchen und therapeutischen Institutionen
gefragt.
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Die Konzerte laden ein auf heilsamen Klangwellen des Didgeridoo,
der indianischen Flöte, Kristall- Klangschalen, Trommeln
und den Spiritchants – (Gesänge im Stil der Ureinwohner
Amerikas und Skandinaviens)zur inneren Quelle der Kraft und
Heilung zu reisen.
Kokopelli ist der Botschafter und flötespielende Wanderer
zwischen den Stämmen. Er trägt ein Bündel mit
Samen die er auf seinen Wegen pflanzt.
Kokopelli ist der mythologische Fruchtbarkeitsbringer der
Indianer Arizonas und Neu Mexikos. Als internationaler Botschafter,
Brükkenbauer zwischen den Welten und Kulturen sowie Stammesbruder
von verschiedenen Ureinwohnern, werde Ich als ein moderner
Kokopelli angesehen. Meine Reisen um die Welt zwischen Amazonas
und Himalaja zu den Maori Neuseelands, den Aborigines Australiens,
den Tibetischen Lamas und den Indianern Süd und Nordamerikas
haben Spuren hinterlassen, die in meiner Inner World Musik
zu hören sind.
www.kailash-kokopelli.com
Diskographie:
MOREALAH
OCEANIC DREAMTIME
SAKRAYAAMI
SILVERWOLF
CIRCLE OF LIFE
URSA
Videos:
KACHIMO
KAILASH KOKOPELLI'S INNER WORLD MUSIC
Festivaltermine:
Sa. 12.30 - 14.00 Friedenstanz,
So. 15.30 - 16.30 Kachimo,
Mo. 17.00 Grosses Abschlußkonzert
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