One Spirit Magazin 2003

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Kailash Kokopelli - Brückenbauer zwischen
Welten und Kulturen.


Kailash schildert sein Leben.

"Er ist von einem anderen Stern auf der Erde gelandet", sagten die Siegerländer im Herzen Deutschlands als sie den jungen Kailash mit Kriegsbemalung, Federn und Stöcken durch Freudenberg pirschen sahen. Ich fühlte mich auch sehr Fremd und fragte mich, wo denn nur mein Stamm sei. Die ersten Bilder die ich malte, erzählten von Indianern und Tipis und Pferden...

Der einzige Mensch der meiner Seele irgendwie vertraut war, war die alte mysteriöse Frau Ambrosius. Sie hatte silbernes Haar und wenn immer sie mich sah, kam sie zu mir und strich mir liebevoll über den Kopf. Sie lebte allein im Wald und wusste um heilende Kräuter.

Mit 12 Jahren kannte ich alle wilden Ess- und Heilpflanzen der Umgebung. Aus den gesammelten Kräutern und Wurzeln, braute ich damals schon Elixiere und Tinkturen. Für jede gepflückte Blüte und jede Wurzel die Ich ausgrub, opferte Ich Tabak oder mein Haar mit meinen Gebeten des Dankes. Ich erkannte, dass in allen Dingen eine Seele leuchtete und dass wir mit allem verwand und auf heilige Art verwoben waren. Ich wusste, die Erde ist meine Mutter die mich trug und nährte, mir Körper und Heimat schenkte und alles was mir geliehen war für meine Lebenszeit hier.

Ich wusste auch, dass wir in Respekt und Harmonie mit Ihr leben mussten...

Ich wusste auch, dass wir in Respekt und Harmonie mit Ihr leben mussten, wenn wir überleben wollten. Es war offensichtlich, dass irgendwann die Ressourcen erschöpft sein würden, weil wir immer nur nehmen, ohne etwas zurückzugeben und ohne an die Zukunft der Erde und der kommenden Generationen zu denken. Ich sah, dass unser Wohlstand auf kosten anderer Völker und der Erde aufgebaut war und deshalb früher oder später zusammenbrechen würde. Ahnend über die kommende Zeit großer globaler Umwälzungen, spürte Ich den inneren Drang mich vorzubereiten und meinen "Stamm" zu finden.

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Ich folgte diesem Ruf in die Welt und verließ Schule und Elternhaus mit 13 Jahren. Mehr und mehr Zeit verbrachte Ich in den Wäldern und fand Zuflucht und Freundschaft unter den Buchen, die mich mehr lehrten als jedes Buch. Die Bäume sprachen vom Himmel und der Erde, sie brachten das Licht des Himmels in das Dunkel der Erde und erlösten die Erde ins Licht. Sie waren Brücke zwischen den Welten und schenkten Lebensatem durch Ihr Sein.

Mit meiner Flöte kommunizierte Ich mit den Bäumen, den Sternen und dem Wind. Der Wind folgte dem Ruf meiner Flöte und spielte mit meinem Haar während er mir weisen Rat ins Ohr flüsterte:

Die Erde ist Dein Körper - Dein Körper ist die Erde - was Du der Erde antust, tust Du Dir selbst an...!

Auch die Vögel sangen mit und das Wetter verwandelte sich wenn ich spielte. Mein Flötenspiel war mein Gebet an die Erde und die Quelle aller Dinge, das große Mysterium. Von Herzen gespielt, im Herzen der Wälder zum Herzen Gottes. In dieser Kommunion erlebte Ich wundersame Dinge, die mir die Existenz der geistigen Welt ohne Zweifel offenbarte. Die Präsenz von Lichtwesen, Engeln und Elfen sowie Brüdern und Schwestern von den Sternen öffneten meine Augen für das Wunder des Seins. In einer kalten Winternacht folgte Ich dem Ruf meines Herzens auf einen Berg. Christus sprach zu mir vom Kreuz auf dem Berg als ich seinen Namen rief. Während 1000 Rehe bellten...

Es war an der Zeit, dass Jesus vom Kreuz stieg...

Es war an der Zeit, dass er vom Kreuz stieg um unter uns und durch uns zu wirken. Ich studierte die Schriften der Essener und das Medizinrad von Sun Bear, dessen Lehrling Ich mit 17 Jahren wurde. Sun Bear lehrte Erdbewusstsein durch das Medizinrad, die Schwitzhütte und Visionssuche. Im selben Jahr fand Ich meinen Stamm in der internationalen Rainbow Family die jährlich zu einigen 1000 zusammenkamen, in Tipis lebten und lernten in Harmonie mit der Erde und miteinander zu leben. Sun Bear brachte mich zu Lame Deer und Wallace Black Elk, Medizinmänner der Lakota von denen Ich auch lernen durfte.

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Dort traf Ich den Sonnentänzer Lone Eagle der Jahre später den Erdtanz leitete in dem ich 6 Jahre tanzen sollte. Der Erdtanz war wie der Sonnentanz eine Zeremonie für die Erde und alle Verwandten, wo jeder Tanzschritt ein Gebet war. Ein Gebet für Heilung – ein Gebet für den Frieden. Die Tänzer tanzten 4 Tage von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ohne zu Essen oder zu trinken. Sie tanzten um etwas zurückzugeben in Dank und Fürbitte für alles Leben hier auf der Erde.

Mit 14 machte ich mich finanziell unabhängig durch Kunsthandwerk welches Ich auf der Strasse lernte. Ich arbeitete mit Silber und edlen Steinen die Ich zu Amuletten verarbeitete entsprechend der Totem und Kraftsteine meiner Kunden. Dann kombinierte Ich die Goldschmiedearbeit mit Leder und wurde so zum Schneider der Segen und Gebete in geflochtene Lederkleider wob.

Anfang 20 beendete Ich meine Karriere als Kunsthandwerker und reiste nach Indien. Mein Weg führte mich durch die Wüste Rajasthans zur Oase "Pushkar" wo Ich bei meiner Ankunft in mitten einer Sternen erfüllten Nacht von einem Brahmanen namens OM willkommen geheißen wurde.

OM öffnete seine Tür mit den Worten: "Welcome, this is the room of Art and Art comes from Heart and God is in Heart!" In seinem Tempel erschien mir die Göttin Kali die ich erst fürchtete, die sich mir aber als reines Licht und reine Liebe offenbarte. Im Licht Ihres Segens erwachte Ich aus meinem Trance, als OM mir den Namen KAILASH gab und mich in den Namen des heiligen Berges initiierte.

KAILASH ist nicht nur Sitz von Shiva und Parvati (Shakti) – der männlichen und weiblichen Kraft des Universums, sondern bedeutet auch "Ort der Transformation" und "Kelch des Amrit – des Nektars der Unsterblichkeit". Für mich bedeutet der Name meine Basis in der Welt zu haben und meine Ausrichtung zum Höchsten. Wie der Berg dessen Gipfel zum Himmel weist.

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Die heilsamen Schwingungen des tief vibrierenden Urtons

Auf dem weg ins Himalaja wo ich in 7 Monaten zu heiligen Orten pilgerte, in Höhlen meditierte und in der eiskalten Quelle des Ganges badete, kam Ich durch Varanasi, wo ich auf einem Hausboot auf dem Ganges lebte. Eines Morgens in tiefer Meditation hörte Ich den Klang des Universums: OM – der aber nicht aus meinem innersten erhallte, sondern von Fluss abwärts.

Ich folgte dem Urton bis zu seinem Ursprung: Dem ältesten Blasinstrument der Erde - dem Didgeridoo der australischen Ureinwohner. Gespielt von Cy Rung, der durch das Didgeridoo mit den Fluss- Delphinen im Ganges komunizierte, spürte Ich die heilsamen Schwingungen des tief vibrierenden Urtons. Ich erinnerte mich an einen hellsichtigen Freund der mir viele Jahre zuvor prophezeit hatte, dass Ich eines Tages durch meine Flöte heilen würde. Da war mir klar welche Flöte er gemeint hatte: Die Mutter aller Flöten – das Didgeridoo. Ich spürte, wie sich durch den heilsamen Urton meine Aura weitete und meine Energiezentren stimuliert wurden.

Ich spürte mehr Lebensenergie durch mich strömen die Verspannungen und Blockaden auflöste. Ich erkannte, dass das Didgeridoo ein sakrales Instrument war welches nicht nur ein Schlüssel zur inneren Quelle und dimensionalen Toren ist, sondern auch ein heilsames Werkzeug in der Kommunikation mit Mutter Erde.

14 Jahre sind seitdem vergangen in denen Ich als einer der ersten Didgeridoo Spieler Deutschlands die Heilwirkung des Didgeridoos studierte und weltweit Tausende von Menschen heilsam berühren durfte in individuellen und Gruppen Behandlungen, Klangmassagen, Workshops, schamanischen Reisen und Konzerten. Meine therapeutische Arbeit mit Kindern und Alten sowie Behinderten und Menschen aller sozialen Schichten ist weltweit in Schulen, Universitäten, Kirchen und therapeutischen Institutionen gefragt.

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Die Konzerte laden ein auf heilsamen Klangwellen des Didgeridoo, der indianischen Flöte, Kristall- Klangschalen, Trommeln und den Spiritchants – (Gesänge im Stil der Ureinwohner Amerikas und Skandinaviens)zur inneren Quelle der Kraft und Heilung zu reisen.

Kokopelli ist der Botschafter und flötespielende Wanderer zwischen den Stämmen. Er trägt ein Bündel mit Samen die er auf seinen Wegen pflanzt.

Kokopelli ist der mythologische Fruchtbarkeitsbringer der Indianer Arizonas und Neu Mexikos. Als internationaler Botschafter, Brükkenbauer zwischen den Welten und Kulturen sowie Stammesbruder von verschiedenen Ureinwohnern, werde Ich als ein moderner Kokopelli angesehen. Meine Reisen um die Welt zwischen Amazonas und Himalaja zu den Maori Neuseelands, den Aborigines Australiens, den Tibetischen Lamas und den Indianern Süd und Nordamerikas haben Spuren hinterlassen, die in meiner Inner World Musik zu hören sind.

www.kailash-kokopelli.com

Diskographie:
MOREALAH
OCEANIC DREAMTIME
SAKRAYAAMI
SILVERWOLF
CIRCLE OF LIFE
URSA

Videos:
KACHIMO
KAILASH KOKOPELLI'S INNER WORLD MUSIC

Festivaltermine:
Sa. 12.30 - 14.00 Friedenstanz,
So. 15.30 - 16.30 Kachimo,
Mo. 17.00 Grosses Abschlußkonzert

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Kailash kokopelli

Kailash auf dem Berg